Plus Size Fitness? Macht das Sinn?

Plus-Size-Fitness? Was soll das sein? Übergewichtige Männer und Frauen sind fett, faul und machen daher auch keine Fitness.

Stimmt nicht!

Ich möchte Euch ein ganz tolles Fitness-Programm namens Wave vorstellen, an dem ich bald teilnehmen darf. Das Wave Programm von Plus Size fitness. com ist speziell auf die Bedürfnisse übergewichtiger Menschen zugeschnitten die sich verändern wollen – hin zu einen gesünderen Lifestyle.

Doch bevor ich das mache, erzähle ich Euch in diesem Teil mal, wie ich zu meinen Lovehandles gekommen bin.

Ich liebe Fußball und war auch noch bis vor 6 Jahren sehr aktiv am Kicken. Fußball war mein Sport. Schon als sehr kleine Dani liebte ich Fußball und fing mit 6 Jahren an, im Verein zu spielen.

Da hieß es dann drei- bis viermal pro Woche trainieren und am Wochenende wurde gespielt.

Im Jahr 2000 kam meine erste Tochter zur Welt ❤

Plötzlich wurde es schwierig, so oft zum Training zu gehen oder am Wochenende zu spielen. Doch ich wollte und konnte den Fußball nicht ganz aus meinem Leben streichen. Ich versuchte, trotz Baby und Schule immer noch das Training wahrzunehmen. Das klappte eher mittelmäßig. Aus drei- bis viermal pro Woche wurde dann ein- bis zweimal pro Woche und manchmal auch keinmal pro Woche

😦

Meine erste Schwangerschaft ging ziemlich spurlos an mir vorbei. Zu Beginn der Schwangerschaft wog ich 75 Kilo, nahm während der Schwangerschaft 8 Kilo zu und 3 Wochen nach der Geburt wog ich nur 65 Kilo.

Wie habe ich das geschafft?

Ich denke, die Tatsache, dass ich sehr, sehr jung war, als ich zum ersten Mal Mutter wurde (ich war gerade 16 geworden), spielte eine große Rolle. Außerdem habe ich gestillt und ich war sehr viel mit meiner Tochter unterwegs und immer in Bewegung.

Nach und nach haben mich die Pfunde aber doch heimgesucht und ich hieß sie herzlich willkommen. 

Als ich 2010 erfuhr, dass ich zum zweiten Mal schwanger bin, hatte ich ein Gewicht von 95 Kilo. Ich nahm in der Schwangerschaft unglaubliche 50 Kilo zu und verlor diese nur sehr schwer und sehr langsam. Dadurch dass ich an einer sehr schweren Schwangerschaftsdiabetes litt und ich mir sechsmal am Tag Insulin spritzen musste, ging ich auf wie ein Hefekloß, und nicht nur ich. Mein Baby war ein richtiges Bröckchen und kam mit 58 cm, 4190 g und einem 37,5 cm großen Kopf auf die Welt. AUA!

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Unversehrt bin ich leider nicht davon gekommen, denn mein Schambein und meine Bauchmuskulatur haben einen sehr großen Schaden davongetragen. Jedes Mal, wenn ich etwas länger auf den Beinen war, hatte ich starke Schmerzen. Wenn ich versuchte, Sport zu machen, hielt ich es nicht lange durch. Mein Arzt attestierte mir, dass ich kein Fußball mehr spielen darf, nichts mit Laufen oder großen Erschütterungen ausüben darf. Fahrradfahren und Schwimmen gingen nur noch 😦

Ich habe meine Ernährung umgestellt und mein Fahrrad aus dem Keller geholt. Ich musste meine Bauchmuskulatur erst mal wieder halbwegs auf Vordermann bringen. Mit gezielten Übungen habe ich das geschafft und meine Schmerzen wurden immer weniger und ließen nach. Langsam purzelten die Pfunde und heute wiege ich wieder genauso viel wie vor der zweiten Schwangerschaft. Seit 4 Jahren halte ich mein Gewicht und bin ziemlich glücklich.

Klar ist bei mir nicht mehr alles knackig und straff, aber ich bin da recht entspannt. Ab und zu sage ich, dass ich das, was ich am Bauch „zu viel“ habe, gerne am Hintern hätte.  Aber von nichts kommt nichts.

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Foto von Eric Braune Photographie

Fahrradfahren, Spazierengehen und Schwimmen sind gut. Aber machen den Hintern nicht „fett“.

 „Wir machen aus deinem Hintern einen Booty – bist Du bereit?“, heißt es auf der „Wave“-Homepage.

Dieser Satz lässt mich meine Antwort laut hinaus schreien: „JAAAA, ICH BIN BEREIT!“

Ich will einen Booty haben, aber auch im Allgemeinen fitter, beweglicher und knackiger werden. Es gibt viele Workouts, die einen „krass“ oder „sexy“ machen. Aber meinen (noch) verhältnismäßig flachen Hintern möchte ich nur in wirklich fähige Hände geben.

Im nächsten Teil erzähle ich Euch mehr über den Mann, der meinen Hintern „in die Hände“ nehmen darf 😉

 

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